Big Band meeting am Goethe-Gymnasium mit drei Big Bands

Big-Band-Sound begeistert Publikum am Goethe-Gymnasium

Ein abwechslungsreicher Abend voller Swing, Jazz und Funk erwartete das Publikum beim Big-Band-Konzert am Goethe-Gymnasium. Gleich drei Ensembles präsentierten ihr Können und sorgten mit einem stilistisch breit gefächerten Programm für Begeisterung im Saal. 

Den Auftakt machte die Junior Big Band. Mit den Stücken Farmhouse Rock, dem Jazz-Standard Ja Da sowie Basin Street Blues zeigte der Nachwuchs schwungvoll, dass auch die jüngsten Musikerinnen und Musiker bereits ein gutes Gespür für Groove und Zusammenspiel besitzen. 

Direkt im Anschluss übernahm die GoeGy Big Band die Bühne. Ihr Programm begann mit Vine Street Rumble von Benny Carter, bekannt aus dem Repertoire der Count-Basie-Big-Band. Einen besonders stimmungsvollen Moment bot das Stück Autumn Wind, bei dem Tobias Lohneisen mit einem ausdrucksstarken und sehr gefühlvollen Flügelhorn-Solo überzeugte. 

Auch Gesangstitel gehörten zum Programm der Band. Charlotte Wolf interpretierte den Earth-Wind-&-Fire-Klassiker September und zeigte später erneut ihr Können bei Every Day in der Version von Diane Schuur und der Count Basie Big Band. Mit bluesigem Gefühl und stimmlicher Sicherheit meisterte sie auch die technisch anspruchsvollen Passagen. 

Instrumental ging es groovig weiter mit The Chicken von Jaco Pastorius. Für den markanten Bass-Sound sorgte Benni Wolf, während Niko Endemann und Alexandra Ljach als Solisten glänzten. Filmfans kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Sophia Brug übernahm den Gesang bei The Heat Is On aus dem Film „Beverly Hills Cop“. 

Einen energiegeladenen Abschluss des Sets bildete Well Run Dry von Phat Phunktion in einem Big-Band-Arrangement von Daniel Reisinger. Besonders hervor stach dabei der anspruchsvolle Gitarrenpart von Julian Berghammer. Auch hier waren Charlotte Wolf und Sophia Brug erneut als Sängerinnen zu hören. 

Nach der Pause betrat die Isle of Swing Big Band die Bühne und entführte das Publikum musikalisch in die Swing-Ära. Gemeinsam mit drei Sängerinnen präsentierte die Band stilecht Titel der berühmten Andrews Sisters. Als schwungvoller Opener erklang die Titelmusik aus den Filmen „Die nackte Kanone“. Darüber hinaus standen Klassiker aus dem Repertoire von Frank Sinatra auf dem Programm, darunter Bad, Bad Leroy Brown sowie I’ve Got You Under My Skin, die mit männlichem Gesang in der Originaltonart dargeboten wurden. 

Der Konzertabend zeigte eindrucksvoll die musikalische Bandbreite der beteiligten Ensembles – von jungen Nachwuchsmusikern bis hin zu routinierten Big-Band-Interpretationen. Mit viel Spielfreude, starken Soli und überzeugenden Gesangseinlagen gelang es allen Beteiligten, das Publikum zu begeistern.