Frühjahrskonzert in Sankt Bonifaz – ein voller Erfolg

Frühjahrskonzert des Goethe-Gymnasiums erstmals in St. Bonifaz – ein voller Erfolg

Mit dem Frühjahrskonzert am 16. März fand das erste Mal ein Konzert des GoeGy in der Kirche St. Bonifaz statt. Die Aula ist für die stetig wachsende Zahl an Mitwirkenden und Zuhörenden selbst bei den zwei Weihnachtskonzerten überfüllt gewesen. Die eindrucksvolle Kulisse und die besondere Akustik in der Kirche schufen nun einen wunderbaren Rahmen für den musikalischen Frühlingsanfang.

Von Beginn an war die besondere Atmosphäre spürbar: Der Unterstufenchor setzte mit „Zusammen“ von Die Fantastischen Vier einen schwungvollen, modernen Auftakt. Mit „California Dreaming“ folgte ein Hauch von Sommer, der das Publikum sofort mitnahm. Die Leitung hatte Annemarie Porkert, die den jungen Stimmen einen frischen und zugleich klangvollen Rahmen verlieh.

Die Bläserklassen überzeugten mit einem vollen, orchestralen Sound: „Imperium“ entfaltete eindrucksvolle Klangfarben, während „Circle of Life“ durch spürbare Spielfreude glänzte. Unter der Leitung von Uli Ruckdäschel wurde deutlich, wie viel musikalische Energie und Gemeinschaft in diesen Ensembles steckt.

Das Frühjahrskonzert bot auch Raum für solistische Beiträge: Fabian Herold begeisterte an der Steirischen Harmonika zusammen mit Rosa Grünwald an der Violine mit dem „Vierteljahrhundert-Dreiviertler“.

Das Orchester unter der Leitung von Ferdinand Baer entführte das Publikum zunächst mit „Chanson Nuit“ in klangvolle Nachtstimmungen, bevor mit Musik aus Harry Potter ein bekannter und beliebter Sound die Kirche erfüllte. Ein besonderer Moment war das Viola-Solo von Jakob Amann: Über Jahre hinweg war er der einzige Bratschist im Orchester – nun verabschiedet er sich mit dem Abitur.

Der Mittelstufenchor (Leitung: Annemarie Porkert) präsentierte ein abwechslungsreiches Programm: „White Hymnal“ beeindruckte mit feierlicher Klangfülle, „Fly with me“ vermittelte Leichtigkeit und Freude. Bei „Stand up“ wurde schließlich auch das Publikum aktiv einbezogen – Bodypercussion sorgte für Begeisterung im gesamten Kirchenraum.

Ein weiteres Highlight war das Klarinettensolo von Sophie Friedl, die mit „Capricce No. 12“ von Ernesto Cavallini technische Virtuosität und musikalischen Ausdruck eindrucksvoll verband.

Der Oberstufenchor unter der Leitung von Theresa Frischholz setzte klangliche Glanzpunkte: „Baba Yetu“ entfaltete in der besonderen Akustik der Kirche eine beeindruckende Wucht, während „May it be“ für einen geradezu schmelzenden, berührenden Moment sorgte.

Zum Abschluss kehrte noch einmal der Unterstufenchor mit „Kein schöner Land“ auf die Bühne zurück, bevor schließlich alle Mitwirkenden gemeinsam „Hey Jude“ von den Beatles anstimmten. Das Publikum ließ sich mitreißen, sang mit und machte diesen Moment zu einem würdigen und emotionalen Finale eines rundum gelungenen Konzertabends.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Begeisterung deutlich spürbar. Alle Beteiligten zeigten sich glücklich und dankbar über die Möglichkeit, in diesem besonderen Raum musizieren zu dürfen. Ein herzlicher Dank gilt der Kirchengemeinde von St. Bonifaz, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat.