Italienische Kolleginnen besuchen unseren Sprachenunterricht

Job-Shadowin im Rahmen von Erasmus+

Nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler dürfen bei vielfältigen Austauschen Erfahrungen sammeln - auch für die beiden Kolleginnen Elena und Paola (mit deren Tochter) aus Mailand bot sich diese Möglichkeit in ihren Ferien. Sie hatten einen vollen Stundenplan, den ihnen Frau Brandl erstellt hatte, und besuchten vor allem den Deutsch- und Lateinunterricht. Als Lateinlehrerinnen nahmen sie an einer Exkursion von Herrn Pietschmann teil und schauten sich (im Nachmittagsprogramm) unsere Walhalla und das Haus der Bayerischen Geschichte an. Dabei wurden sie von verschiedenen Kollegen begleitet, wie Frau Brandl, Frau Schweiger, Frau Mögn, Frau Dollinger, Frau Friedberger, Herrn Prechtl.

Unterschiede fielen ihnen vor allem in den Freiheiten auf, die unsere Schüler bezüglich ihres Bewegungsradius' im und ums Gebäude haben, und in der stetigen Aufsichtfspflicht aller italienischenLehrer: Auch in den zwei Pausen bleiben sie immer bei ihrer Klasse. Das Thema siccurezza (Sicherheit) wird in Italien groß geschrieben - größer als im vermeintlich so reglementierten Deutschland. Ansonsten stellten sie aber einen ähnlich respektivollen Umgang zwischen Schülern und Lehrern fest, mit denen sie immer sechs Stunden à 60 Minuten pro Tag verbringen. Da die Schule um 14 Uhr endet, gibt es keine cantina (Mensa).

Sie kommen übrigens vom Istitutio d'Istruzione IIS Niccolò Machiavelli in der Nähe von Milano; hier kann man einen Blick auf die Schul-Homepage werfen.

Arrivederci (in Milano)!