GoeGy Big Band swingt auf dem bayerischen Jazzweekend

Am Sonntagabend des Jazzweekends in Regensburg trat die GoeGy Big Band auf der Bühne am Bismarckplatz bei sonnigen Temperaturen auf. Der Platz war voll mit jazzinteressierten Besuchern und die Stimmung konnte nicht besser sein.

Den ersten Teil des Abends gestaltete die Big Band des Von-Müller-Gymnasiums, an deren Performance die GoeGy Big Band nach einem kurzen Umbau startete.

Der im lateinamerikanischen Stil komponierte Opener „Latin Quarter“ heizte dem Publikum gleich so richtig ein. Nachdem Daniel Reisinger das Publikum begrüßt hatte, stellte er die Sängerin Sophia Brug vor, die mit dem Cyndi Lauper-Klassiker „Time after time“ eine warmherzige Atmosphäre herbeizauberte. Der Flower-Power-Zeit wurde mit dem Song „California Dreamin“ gedacht, worin Margarete Hüttenkofer das Altsax-Solo gewohnt souverän übernahm. Mit dem Titel „Sing, sing, sing“ aus der Repertoiremappe der Benny Goodmann Big Band huldigte man der Swing-Ära. Als äußerst kompetenter und mitreißender Solist glänzte hier Johannes Plötz am Schlagzeug. Desweiteren wartete die Big Band mit Filmmusiken wie „Mission Impossible“ und „Eye of the tiger“ auf und bewies auch hier Stilsicherheit. Alle Menschen auf dem Bismarckplatz fühlten sich sehr gut, was durch den durch Michael Bublé bekannten Song „Feeling good“ noch verstärkt wurde. Sophia Brug zeigte bei diesem Song, aber auch bei „Don´t know why“, was ihre Stimme zu Leisten im Stande ist. Nach weiteren Titeln ließ sich die Big Band zu einer Zugabe mit dem Bruno Mars Hit „Locked out of heaven“ hinreißen und rundete den Abend ab.

Wir danken dem Intendanten des Jazzweekends, Christian Sommerer, für die Einladung sowie dem Kulturamt der Stadt Regensburg, vertreten durch Markus Apfelbacher zu diesem Erlebnis auf dem bayerischen Jazzweekend, dem ein Workshop mit Harald Rüschenbaum vorausging.