Spende der Theatergruppe an NOAH

Die Theatergruppe der 6. -9. Klasse spendet ihre Einnahmen für einen guten Zweck

Spende an die Caritas:

Theater am Goethe: Ein Rückblick

Geheimnis um die gelben Zeichen,

frei nach „Die Nachtbushelden“ von Onjali Q. Raùf!

Viktoria wird von allen missverstanden – in der Schule glaubt keiner mehr an sie, die Mutter hat keine Zeit und die seltsamen Diebstähle in der Stadt interessieren sie eigentlich auch nicht, bis sie zufälligerweise Zeugin des Raubes der Peter Pan Statue wird, und sofort  die Obdachlosen dahinter vermutet, die schließlich sowieso schon in Verdacht geraten sind wegen der seltsamen gelben Zeichen.

Und dann muss Viktoria sich entscheiden zwischen Mobbing, Trotz und Auflehnung und dem Versuch, ungewöhnliche Wege einschlagen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen und den Menschen am Rande der Gesellschaft gerecht zu werden.

Die Theatergruppe der 6.-9. Klassen hat sich diese Geschichte zur Grundlage eines ansonsten selbst entworfenen Stückes genommen. Die Kinder haben die Szenen selbst aufgebaut, entwickelt, verfeinert, umstrukturiert, wieder neu entwickelt – bis das Stück entstand, dass sie heute aufführen.

 

Die Kinder haben sich in der sensiblen und vorsichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema Obdachlosigkeit dazu entschieden, die Spenden aus der Aufführung dem Programm „Noah“, einem Projekt der Caritas für Obdach- und wohnungslose Menschen, zukommen zu lassen. Es war ihnen ein Bedürfnis, sich solidarisch zu zeigen mit Menschen, die es im Leben schwerer haben als manch einer von uns.

 

Im September 2023 haben wir also eine Spende von 460€ an „Noah“ übergeben können.

Im Rahmen dieser Spendenübergabe konnten sich die zwei Vertreterinnen der Theatergruppe, Antonia Butz und Paula Fuchs, 9. Klasse, einen Eindruck von der Unterkunft “Noah” machen. Frau Barbara Pokorny, die diese Stelle der Caritas leitet, hat uns sowohl die Einrichtung gezeigt, als auch auf alle Fragen bezüglich des Aufenthalts, der Bedingungen, der Abläufe im täglichen Leben bei Noah berichtet. Es war für uns berührend zu sehen, wie die Unterkunft einen Schutzraum bietet für die Menschen ohne Zuhause.

 

Ein Teil des Geldes wurde für die Waldtherapie –  sog. Waldbaden für die jungen  Klienten genutzt. Frau Porkorny erläuterte, dass viele Junge Menschen, die bei ihnen wohnen, an Depression oder einer anderenpsychische Erkrankung leiden. Die Natur bietet wunderbare Möglichkeit auszuschalten und sich zu erholen. Das Feedbeck von Klienten zur Therapie war fantastisch, alle Teilnehmer waren begeistert und seit dem verbringen viel mehr Zeit in der Natur. Als Ausklang war einer ihrer Kollegen, Herr Wenk, mit Klienten Pizza essen, so konnten sie sich noch über Erlebnissen im Wald in Ruhe unterhalten. Eine weitere Therapie soll noch im Dezember stattfinden.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir gerne auf das “Kältetelefon” der Caritas hinweisen. Lesen Sie gerne unter nachfolgendem Link genauere Informationen dazu!

Kältetelefon Caritas.